In Japan sind sie der Dekotrend schlechthin: Kokedamas, bepflanzte Mooskugeln. Wir zeigen, wie die magischen Bälle einfach selber zu machen sind. Kokedamas bezaubern als blühendes Mobile. Damit das Moos nicht zu schnell austrocknet, Kugeln an einem hellen, warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung platzieren.

 

Pflanzenfavoriten

In Japan gedeihen Bonsai-Bäumchen aus den Kokedamas. Moosbälle eignen sich aber auch perfekt für Küchenkräuter wie Salbei, Petersilie und Minze oder für Efeu, Ziergräser und Farn. Im Frühling empfehlen sich Zwiebelblumen wie Narzissen und Hyazinthen.

Moosballpflege

Damit das Moos rundum schön grün und frisch bleibt, sollten Kokedamas regelmässig mit Wasser besprüht werden. Um den Durst der darin gedeihenden Pflanzen zu stillen, Kokedamas ab und zu in eine Schüssel Wasser legen. Der Zeitpunkt dafür ist am Gewicht der Kugeln zu erkennen.

Moosball: Schritt für Schritt

Das braucht’s: Topfpflanze nach Wahl, Moos, Draht, Schnur

1. Pflanze aus dem Plastiktopf nehmen, etwas Erde entfernen. Auf das ausgebreitete Moos legen.

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2. Moos gut andrücken.

3. Festhalten und unter dem Wasser gut nass machen.

4. Wasser auspressen und dabei eine runde Form pressen.

5. Nun die Schnur in die Kugel stecken und rundum, kreuz und quer, möglichst straff um die Kugel binden.

6. Schnurende festbinden oder einstecken.

7. Ein Stück Draht von oben durch die Kugel stossen.

8. Unten Draht biegen und nach oben in die Kugel stossen.

9. Am oberen Ende den Draht so biegen, dass man den Moosball mit einem Faden aufhängen kann.